Strom aus der Donau: Die PTS Ebreichsdorf im Kraftwerk Freudenau
Strom kommt aus der Steckdose? Schön wär’s! Wo der Strom wirklich herkommt, haben sich unsere Schüler:innen am 23. Juni 2026 einmal ganz genau angeschaut – bei einer Führung durch das Donaukraftwerk Freudenau in Wien, dem größten Stadtkraftwerk Europas.
Ein Kraftwerk mitten in der Stadt
Das Kraftwerk Wien-Freudenau läuft seit 1998 – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Als sogenanntes Laufkraftwerk nutzt es einfach die Strömung der Donau und macht daraus rund um die Uhr sauberen Strom. Kein Rauch, kein CO₂, nur Wasser, das kräftig anpackt – und das mitten in der Großstadt, völlig unaufgeregt.

Beeindruckende Technik in Zahlen
Und „kräftig“ ist hier durchaus wörtlich gemeint. Ein paar Zahlen zum Angeben am Mittagstisch:
- 6 Kaplan-Turbinen mit je 30,3 MW Leistung
- 172 MW Gesamtleistung
- rund 1,09 Milliarden kWh sauberer Strom – jedes Jahr
- genug für etwa 300.000 Haushalte
- in Betrieb seit 1998
- das erste Donaukraftwerk mit einer eigenen Fischwanderhilfe – sogar die Fische dürfen mit


Mit Helm in die Tiefe
Bevor es nach unten ging, hieß es zuerst: Helm auf! Und davon hat das Kraftwerk wirklich gefühlt eeendlos viele – die Helm-Wand spricht für sich. Schick sahen wir damit alle aus (versprochen).

Dann ging es hinab zu den Turbinen. Am „Turbinengang“ erklärte unser Guide geduldig, wie aus der Kraft des Wassers Strom wird – und beantwortete tapfer die vielen, vielen Fragen unserer wissbegierigen Truppe.

Unter der Donau hindurch
Jetzt kam das absolute Highlight: ein langer, leicht gruseliger Gang führte die ganze Gruppe mitten unter der Donau hindurch. Über uns der Fluss, rundherum nasse Betonwände – da bekam so mancher eine ordentliche Portion Gänsehaut. Aber natürlich haben wir alle tapfer durchgehalten!



Fazit: cooler als gedacht
Ganz ehrlich? Ein Ausflug ins Kraftwerk klingt erst mal nicht nach dem Spannendsten – wurde dann aber überraschend cool. Für viele unserer Schüler:innen – ob künftige:r Elektriker:in, Mechatroniker:in oder Metalltechniker:in – wurde plötzlich greifbar, wie eng Technik, Energieversorgung und Umweltschutz zusammenhängen. Gelernt haben wir eine Menge, gestaunt noch mehr – und ein Gruppenfoto war auch noch drin.

Ein herzliches Dankeschön an das Team von VERBUND für die spannenden Einblicke und den rundum gelungenen Vormittag!

Weitere Berichte aus unserem Schulleben gibt es im PolyBlog.
